Donnerstag, 27. Juni 2019

Wissenswertes über grenzüberschreitendes Arbeiten

Die Schweiz bietet für viele Deutsche ein attraktives Arbeitsumfeld. Allein in der Bodenseeregion pendeln täglich etwa 30.000 Bürger in die Schweiz. Der nachfolgende Beitrag beleuchtet die steuerliche Situation von Grenzgängern und Wegziehenden: https://www.anwalt.de/rechtstipps/grenzueberschreitendes-arbeiten-deutschland-schweiz_155732.html

Dienstag, 25. Juni 2019

Schweizer bekommen Exportgenehmigung für Fleisch nach China

Wie das Agrarmedium Topagrar berichtet (http://www.topagrar.com/schwein/news/schweiz-fleischhersteller-erhalten-china-lizenzen-11576424.html?utm_content=start) haben fünf Fleischverarbeitungsunternehmen aus der Schweiz von den chinesischen Behörden eine Registrierung erhalten, die Voraussetzung für den Export in die Volksrepublik ist. Wie das Schweizer Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) mitteilte, war dies ein Ergebnis eines Treffens des für die eidgenössiche Wirtschaft zuständigen Bundesrats Guy Parmelin mit dem Vize-Minister Zhang Jiwen von der chinesischen Zollverwaltung letzte Woche in Bern.

Donnerstag, 20. Juni 2019

Ausbau der Wirtschaftsbeziehungen zwischen der Schweiz und Japan

 Wie das Liechtensteiner Volksblatt berichtet (https://www.volksblatt.li/nachrichten/International/Politik/sda/307143/schweiz-und-japan-wollen-ihre-wirtschaftsbeziehungen-intensivieren), will die Schweiz ihre Wirtschaftsbeziehungen zu Japan ausbauen. Der Schweizer Bundespräsident Ueli Maurer bekräftigte, die zehnjährige bilaterale Freihandels- und Partnerschaftsabkommen zu modernisieren. Ebenfalls zur Sprache kamen zwischen den beiden Regierungschefs regionale Themen wie die koreanische Halbinsel, China und Iran sowie eine mögliche Zusammenarbeit im Cybersicherheitsbereich.

Dienstag, 18. Juni 2019

Schweizer Regierung weiterhin ohne EU-Abstimmung

Die Schweizer Regierung will das von der Europäischen Union verlangte Rahmenabkommen über die bilateralen Beziehungen nach mehreren Medien vorerst nicht unterzeichnen. Das teilte die Regierung, der Bundesrat, in Bern mit. Eine Schweizer Delegation hatte den Vertrag zwar mit EU-Unterhändlern ausgehandelt. Wegen großer Vorbehalte von Politikern mehrerer Parteien hatte die Regierung es aber im Dezember nicht unterzeichnet, sondern Konsultationen mit allen Interessierten anberaumt. Das Ergebnis: Es besteht aus Schweizer Sicht weiterer Klärungsbedarf.


Dienstag, 11. Juni 2019

Wettbewerbsvorteil der Schweiz soll eingedämmt werden

Wie die Aargauer Zeitung berichtete (https://www.aargauerzeitung.ch/schweiz/der-schweiz-drohen-neue-steuerregeln-milliarden-von-franken-stehen-auf-dem-spiel-134572483) verabschiedete die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) ein «Arbeitsprogramm», das es in sich hat. Ziel ist es, internationale Konzerne grundlegend anders zu besteuern. Hauptverliererin wäre die Schweiz als beliebter Konzernstandort. Informierte Kreise sprechen von Milliarden von Franken, die der Schweiz jährlich entgehen könnten.

Donnerstag, 6. Juni 2019

Immobilienrecht Schweiz: Wer darf kaufen?

Das Immobilienrecht der Schweiz unterliegt diversen kantonalen Sonderregeln.
In den Grundsätzen ist das Immobilienrecht der Schweiz landesweit einheitlich, jedoch sind diverse regionale Besonderheiten in den 26 Kantonen zu beachten.
Ausländer brauchen für den Kauf einer Immobilie eine Bewilligung nach der Lex Koller. In vielen Kantonen dürfen Ausländer Zweitwohnsitze nur in Orten kaufen, die als Tourismusgemeinden definiert sind. Je nach Ortschaft kommen Beschränkungen bezüglich der Kaufsummen und der Zahl der an Ausländer verkäuflichen Objekte hinzu. Die öffentliche Beurkundung des Kaufvertrags erfolgt in der Regel durch Notare. In vielen Kantonen sind dafür auch Gemeindeschreiber, Grundbuchverwalter oder öffentlich bestellte Rechtsanwälte zuständig. Die Beurkundung sollte an dem Ort erfolgen, an dem das Grundstück liegt. Kenntnisse kantonaler Besonderheiten und Kontakte zu den Behörden öffnen viele Türen. Vor Abschluss eines Kaufvertrags sollte man sich stets einen aktuellen Ausdruck aus dem Grundstücksregister besorgen. Die Grundbuchämter werden in der Schweiz von den Kantonen geführt. Insgesamt gibt es circa 340 Grundbuchämter.In den meisten Kantonen bestehen für die einzelnen Erwerbsvorgänge unterschiedliche Steuersätze. So ist etwa in vielen Kantonen die Vererbung an Ehegatten oder Kinder steuerfrei. Wo dies nicht der Fall ist, richtet sich die Höhe der Erbschaftsteuer unter anderem nach der Lage des Grundstücks. 
 
EU-Bürger dürfen Erstwohnsitze aufgrund der vor kurzem erfolgten Verlängerung desGegenseitigkeitsabkommens mit der EU vom 1.6.2002 unbeschränkt kaufen; für Zweitwohnsitze dagegen gelten die kantonal unterschiedlichen Sonderregeln der Lex Koller. Bürger anderer Staaten (zum Beispiel aus Russland oder den USA) unterliegen den Entscheidungen der Kantonsbehörden.


Dienstag, 4. Juni 2019

Schweiz will europäische Touristen zurückerobern

Die Marketingorganisation Schweiz Tourismus plant eine Kampagne zur Rückgewinnung europäischer Touristen. Das schreibt die Schweizer «Handelszeitung» in ihrer aktuellen Ausgabe. Die Aktion «Win-back Europe» konzentriere sich auf die vier Quellenmärkte Deutschland, Benelux, Frankreich und Grossbritannien. Dies sei nötig, weil die Zahl der europäischen Übernachtungen in den Schweizer Berggebieten seit 2008 um 43 Prozent zurückgegangen sei, sagt Martin Nydegger, Direktor von Schweiz Tourismus: «Die Aktion soll 2020 starten und mindestens zwei Jahre lang anhalten. Zu den Kosten für «Win-back  Europe» sagt Nydegger: «Für die zwei Jahre rechnen wir mit 5,5 Millionen Franken.»