Dienstag, 25. Februar 2020

Tunnelnetz für Lastwagen in der Schweiz?

Autobahnen sind oft voll und verstopft. Ein Grund: Sehr viele Produkte werden per Lkw durch Europa transportiert. Nicht selten durchkreuzen sie hierbei die Schweiz und sorgen damit für Unmut. Die Schweizer haben daher eine Idee, wie sie das ändern wollen: Ein Tunnelnetz für den Warentransport soll Schweizer Städte miteinander verbinden. Bereits jetzt ist die Schweiz beim Warenverkehr über Schienen vorbildlich aufgestellt.

Donnerstag, 20. Februar 2020

Schweiz mit hoher sozialer Mobilität

In einem neuen Index des Weltwirtschaftsforums (WEF) zur sozialen Mobilität belegt die Schweiz den siebten Platz. Gemäss einem am Montag veröffentlichten Bericht zu diesem Thema könnte eine bessere Chancengleichheit weltweit jährlich Milliarden von US-Dollar zum Wirtschaftswachstum beitragen. Unter soziale Mobilität versteht man den Positionswechsel von Personen oder Gruppen im Rahmen hierarchisch definierter Einheiten eines Gesellschaftssystems wie Stände, Schichten oder Klassen.
Quelle: www.nau.ch

Dienstag, 18. Februar 2020

Nachhaltige Schweiz

Nach einer Studie von RobecoSAM gehört die Schweiz zu den führenden Ländern beim Thema Nachhaltigkeit. Im Ranking des Züricher Finanzdienstleisters landet die Eidgenossenschaft auf Platz 5. An der Spitze der Rangliste steht Norwegen, vor Schweden, Dänemark und Finnland.

Donnerstag, 13. Februar 2020

So viele leere Wohnungen wie noch nie

In Zuchwil zeigt sich ein Trend, der das Land in den letzten Jahren immer stärker erfasst hat: Die Zahl der Leerwohnungen steigt und steigt. Über 75000 gibt es derzeit, so viele wie noch nie zuvor. Allein in den letzten zehn Jahren hat sich ihre Zahl mehr als verdoppelt. Über das ganze Land betrachtet, liegt die Leerwohnungsziffer bei 1.66 Prozent. Höher war sie zuletzt vor über 20 Jahren. In der Schweiz, dem Land der Mieter, wo sechs von zehn Menschen kein Wohneigentum besitzen, sind das auf den ersten Blick gute Nachrichten. Das Problem ist nur, dass viele der leeren Wohnungen nicht dort stehen, wo sie gesucht werden. Für viele Wohnungssuchende ist die Schweiz trotz der vielen Leerstände kein Paradies. Sondern die Hölle.

Dienstag, 11. Februar 2020

Die unwiderstehliche Anziehungskraft der Städte

Zug ist der Kanton mit der tiefsten Leerwohnungsziffer im ganzen Land, 0.42% beträgt sie derzeit. Ähnlich umkämpft ist der Wohnungsmarkt vor allem in den Städten, in Bern etwa oder Lausanne, und vor allem natürlich in der Stadt Zürich, wo die Quote bei nur 0.14% liegt. Die Zahl der Leerwohnungen im Land mag rekordhoch sein. Doch von Entspannung kann gerade in den Ballungszentren keine Rede sein.

Donnerstag, 6. Februar 2020

Jedes zweite Dach taugt für Solarzellen

Von den rund 9.6 Millionen Dächern in der Schweiz würde sich mehr als die Hälfte eignen für Solaranlagen. Sie könnten über 40 Prozent des Strombedarfs des Landes decken, berechnen Forschende der ETH Lausanne. Bisher nutzt die Schweiz demnach nur ein Zehntel ihres Fotovoltaik-Potenzials. Wenn sich die Schweiz von fossilen Energieträgern verabschieden will, spielt Fotovoltaik eine zentrale Rolle. Wie gross diese Rolle sein kann, haben Forschende der ETH Lausanne (EPFL) nun genauer berechnet als je zuvor. Von ihren Ergebnissen berichten die Wissenschaftler um Jean-Louis Scartezzini im Fachblatt «Applied Energy».Wenn sich die Schweiz von fossilen Energieträgern verabschieden will, spielt Fotovoltaik eine zentrale Rolle. Wie gross diese Rolle sein kann, haben Forschende der ETH Lausanne (EPFL) nun genauer berechnet als je zuvor. Von ihren Ergebnissen berichten die Wissenschaftler um Jean-Louis Scartezzini im Fachblatt «Applied Energy». 
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Dienstag, 4. Februar 2020

Gemeinnütziger Wohnungsbau soll gestärkt werden

Die Wohnungsinitiative hat an Zustimmung verloren. Die neusten Umfragen im Auftrag der SRG sowie der Tamedia deuten auf ein Nein in der Abstimmung vom 9. Februar hin. Zum Diskriminierungsartikel sagt weiterhin eine Mehrheit Ja.
Am 9. Februar kommt die Volksinitiative «Mehr bezahlbare Wohnungen» zur Abstimmung, die den gemeinnützigen Wohnungsbau stärken will. Das Stimmvolk entscheidet ausserdem über die Erweiterung der Anti-Rassismus-Strafnorm: Künftig soll diese auch vor Diskriminierung aufgrund der sexuellen Orientierung schützen.
Am Mittwoch wurden die neusten Umfragen dazu veröffentlicht. Gemäss der zweiten SRG-Trendbefragung wäre die Wohnungsinitiative zwar knapp angenommen worden, wenn am 18. Januar abstimmt worden wäre: 51 Prozent der abstimmungswilligen Stimmberechtigten gaben an, sie würden bestimmt oder eher für die Wohnungsinitiative stimmen, 45 Prozent bestimmt oder eher dagegen. 4 Prozent waren unentschieden.
Die Entwicklung seit der ersten Befragung deute aber darauf hin, dass die Initiative bis zum Urnengang weiter an Unterstützung verlieren werde und schliesslich mehrheitlich abgelehnt werden dürfte, schreibt das Forschungsinistitut gfs.bern, das diese Befragung durchführte. Gemäss der etwas später durchgeführten dritten Tamedia-Umfrage gaben 51 Prozent an, die Initiative ablehnen oder eher ablehnen zu wollen. 48 Prozent sagten Ja oder eher Ja, 1 Prozent machte keine Angabe.
Die Tamedia-Umfrage führte das Unternehmen LeeWas durch. Anders als gfs.bern äussert sich dieses auch zum erwarteten Ja-Stimmenanteil. Es erwartet am 9. Februar einen Ja-Stimmenanteil von 42 Prozent, mit einem Unsicherheitsbereich. Dass die Initiative angenommen wird, bezeichnet LeeWas als unwahrscheinlich.
Anfängliche Sympathien seien für linke Initiativen typisch, schreibt gfs.bern. Ebenso typisch sei der deutliche Rückgang bei der Zustimmung. Die Kernanliegen der Initiative blieben allerdings gut abgestützt: Deutliche Mehrheiten seien für mehr genossenschaftliche Wohnungen und für weniger Spekulation. Die Nein-Seite trumpfe aber immer stärker mit Erwägungen zu den Folgekosten, zu den starren Quoten und zu Einschränkungen des Wettbewerbs.
Sowohl gfs.bern als auch LeeWas machten einen Stadt-Land-Konflikt aus: In den Städten ist die Zustimmung zur Initiative grösser als in den Agglomerationen und auf dem Land. Ausserdem geniesst die Initiative bei den Frauen mehr Unterstützung als bei den Männern.
Quelle  www.watson.ch