Dienstag, 13. November 2018

Heli-Hiking und der Naturschutz


Viele Bergbahnen revidieren ihre Anlagen und stehen still. Doch die Prognose für die nächsten Tage verspricht Wanderwetter. Was also tun, wenn die Bergbahn Pause macht? Die streitbare Lösung für jene, die den Berg nicht aus eigener Kraft erklimmen mögen: Heli-Hiking, zu Deutsch: Heli-Wandern.
Wanderer klagen über Heli-Biker. Dabei zeigt sich: Auch unter ihnen beanspruchen manche den Helikopter.
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Donnerstag, 8. November 2018

Schweiz sichert Freihandelsabkommen mit Indonesien

Die EU muss noch warten, aber der Schweiz ist es gelungen – ein Freihandelsabkommen mit Indonesien. Hierüber schreiben mehrere Medien (u.a. die Aargauer Zeitung: https://www.aargauerzeitung.ch/wirtschaft/schweiz-und-indonesien-einigen-sich-auf-freihandelsabkommen-133660384). Laut Eidgenössischem Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung sollen dank des Abkommens mittelfristig praktisch alle Zölle auf schweizerischen Ausfuhren nach Indonesien entfallen. Damit bringe laut WBF das Abkommen Vorteile für alle Branchen - von der Nahrungsmittelbranche über die Maschinenindustrie, Uhren, Chemie und Pharma bis zu den Dienstleistungen, darunter auch die Finanzbranche.

Dienstag, 6. November 2018

Schweizer lieben freistehende Einfamilienhäuser

Das eigene Haus scheint wieder gefragter als Eigentumswohnungen. Diese galten als das Wohneigentum der Zukunft. Umgekehrt wurde das Einfamilienhaus totgeschrieben. Doch nun findet eine Trendwende statt: Nahm die Nachfrage im letzten Jahr nach Eigentumswohnungen ab, stieg sie zeitgleich für Einfamilienhäuser an. Das geht aus der aktuellen Online Home Market Analysis (OHMA) von Homegate und der Hochschule für Wirtschaft Zürich hervor. (Quelle: https://www.20min.ch/finance/news/story/Einfamilienhaeuser-sind-der-Renner-bei-den-Schweizern-13845213).



Donnerstag, 1. November 2018

Sicheres Internet in der Schweiz

Die Schweiz hat die Chance, im Bereich Internetsicherheit Vorzeigeland zu werden, schreibt IT-Experte Lothar Thiele. Hierzu seien aber einige Maßnahmen nötig: „Die jüngsten Fortschritte bei neuen Internet-Architekturen müssen genutzt werden, um die Sicherheit und Leistungsfähigkeit vernetzter Systeme zu verbessern, sei es für die Kommunikation zwischen Bundesstellen, sei es zum Austausch hochsensibler Informationen wie elektronische Patientendossiers zwischen Spitälern, Gesundheitsdienstleisten und Forschungsinstitutionen, zur Kommunikation zwischen Forschungseinrichtungen, oder auch zum sicheren Betrieb unserer Energieversorgung. Dazu müssen wir in der Schweiz den Mut aufbringen, eine weltweit führende Technologie «Made in Switzerland» in einem landesweiten Vorzeigprojekt flächendeckend auszurollen“. (Quelle https://www.it-markt.ch/news/2018-10-26/die-schweiz-das-sicherste-internetland-der-welt).

Dienstag, 30. Oktober 2018

Brexit: Schweiz und Großbritannien

Auch nach dem Brexit wollen die Schweiz und Großbritannien ihre Beziehungen im Rahmen der «Mind the Gap»-Strategie vertiefen und damit die gegenseitigen Rechte und Pflichten über den Brexit hinaus so weit als möglich sicherstellen. Dies berichtete das Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA). „So sollen die gegenseitigen Beziehungen in diesem politischen Kontext «so weit wie möglich bruchlos» weitergeführt werden“, schreibt die Neue Zürcher Zeitung (https://www.nzz.ch/schweiz/die-schweiz-will-nach-brexit-kontakt-zu-grossbritannien-intensivieren-ld.1431103).


Donnerstag, 25. Oktober 2018

Zehn wichtige Punkte zum Immobilienkauf in der Schweiz

1. In den Grundsätzen ist das Immobilienrecht der Schweiz landesweit einheitlich, jedoch sind diverse regionale Besonderheiten in den 26 Kantonen zu beachten.
2. Ausländer brauchen für den Kauf einer Immobilie eine Bewilligung nach der Lex Koller (früher Lex Friedrich). Dies gilt auch, wenn eine Gesellschaft zwischengeschaltet wird oder Treuhänder auftreten.
3. In vielen Kantonen dürfen Ausländer Immobilien als Zweitwohnsitze nur in Orten kaufen, die als Tourismusgemeinden definiert sind.
4. Je nach Ortschaft kommen Beschränkungen bezüglich der Kaufsummen und der Zahl der an Ausländer verkaufbaren Objekte hinzu.
5. Die öffentliche Beurkundung des Kaufvertrags erfolgt in der Regel durch Notare. In vielen Kantonen sind auch Gemeindeschreiber, Grundbuchverwalter oder öffentlich bestellte Rechtsanwälte dafür zuständig.
6. Die Beurkundung sollte an dem Ort erfolgen, an dem das Grundstück liegt. Kenntnisse der kantonalen Besonderheiten und Kontakte zu den Behörden öffnen viele Türen.
7. Die Einrichtung der Grundbuchämter ist in der Schweiz Aufgabe der Kantone. Insgesamt gibt es ca. 340 Grundbuchämter.
8. Vor Abschluss eines Kaufvertrags sollte man sich stets einen aktuellen Ausdruck aus dem Grundstücksregister besorgen.
9. In den meisten Kantonen bestehen für die einzelnen Erwerbsvorgänge unterschiedliche Steuersätze.
10. In vielen Kantonen ist die Vererbung von Immobilien an Ehegatten oder Kinder steuerfrei. Wo dies nicht der Fall ist, richtet sich die Höhe der Erbschaftsteuer unter anderem nach der Lage des Grundstücks.
Quelle:  https://www.bellevue.de/stories-und-ratgeber/ratgeber-tipps-und-tricks-zum-hauskauf-in-der-schweiz-328.html

Dienstag, 23. Oktober 2018

Zersiedelungsinitiative in der Schweiz- Daten und Fakten


Der Hauseigentümerverband (HEV) wehrt sich bereits vehement mit einer Nein-Parole gegen die Zersiedlungsinitiative. Die Initiative der jungen Grünen möchte die Zersiedlung stoppen und kritisieren, dass Bauland vergrößert wird. Auf der Website heißt es: In den vergangenen Jahrzehnten wurden tausende Hektaren Kulturland, naturnahe Landschaften und weitere Grünflächen überbaut. Nach wie vor geht jede Sekunde fast ein Quadratmeter Grünfläche verloren. Die Zersiedelung schreitet voran, weil das Bauland immer weiter vergrößert wird. Der Umgang mit dem Boden ist verschwenderisch. Sie verlangen eine nach innen gerichtete Siedlungsentwicklung und einen unverzüglichen und vollständigen Einzonungsstopp.
Die HEV findet diese Forderungen allerdings zu radikal und bemängelt, die Initiative ignoriere die bereits erzielten Fortschritte, welche die Revision des Raumplanungsgesetzes seit 2014 mit sich brachte. Im Falle einer Ja-Entscheidung für die Zersiedlungsinitiative sollen Bauzonen nur dann ausgeschieden werden, wenn an anderer Stelle eine gleichwertige Fläche ausgezont wird – so die Voraussetzung. Kritiker betonen jedoch, dass das revidierte Raumplanungsgesetz (RPG) von 2014 bereits all diesen Forderungen nachgeht und das mit Erfolg. Das RPG lenkt die Siedlungsentwicklung nach innen. Des Weiteren sorgt es dafür, dass Gemeinden nur noch über Bauzonen verfügen dürfen, die den Bedarf der nächsten 15 Jahre decken. Kritiker halten einen vollständigen Einzonungsstopp hinsichtlich des weiter anhaltenden Bevölkerungswachstums für absolut unrealistisch. Hochrechnungen gehen von 10 Millionen Menschen in der Schweiz bis 2045 aus. All diese Menschen brauchen lebenswerten Wohnraum, was die Kantone vor eine große Herausforderung stellen wird. Der HEV  bezieht sich auf Zahlen des Bundesamts für Raumentwicklung (ARE), welche belegen, dass die Bauzonen in der Schweiz seit 2012 konstant geblieben sind – obwohl die Bevölkerung von 7,4 auf 8 Millionen gewachsen ist.