Dienstag, 13. April 2021

Welche Immobilie als Kapitalanlage?

Nicht jede Liegenschaft ist als Kapitalanlage geeignet. Welche Immobilien Anlage tatsächlich lukrativ ist, hängt von einer Vielzahl an Faktoren ab. Grundsätzlich aber lässt sich feststellen, dass einige Immobilienarten eine bessere Rendite generieren als andere. Die folgende Übersicht zeigt Ihnen, welche Art von Liegenschaft das bessere Renditepotenzial verspricht:

  • Einfamilienhaus als Kapitalanlage: Wenn Sie ein Haus vermieten, ist die Mietrendite unterm Strich meist ernüchternd. Der Grund dafür sind vergleichsweise hohe Unterhaltskosten, für die der Besitzer alleine aufkommen muss. Anders als beim Stockwerkeigentum lassen sich die Kosten der Liegenschaft nicht zwischen mehreren Eigentümern aufteilen. Zudem fällt das Verhältnis von Kaufpreis zu Mietzins bei einem Einfamilienhaus in der Regel weniger günstig aus als z. B. bei einer Eigentumswohnung. Der Hauskauf als Kapitalanlage ist daher nur in seltenen Fällen zu empfehlen.
  • Wohnung als Kapitalanlage: Mit der Vermietung einer Wohnung lässt sich häufig eine bessere Rendite verdienen als bei einem Einfamilienhaus. Wenn Sie eine Wohnung vermieten wollen, sollten Sie aber trotzdem die Mieterträge den Kosten gegenüberstellen. Dazu gehören z. B. Rückstellungen im Erneuerungsfonds, Altersentwertung und Renovationskosten.
  • Mehrfamilienhaus kaufen als Kapitalanlage: Durchschnittlich am besten fällt die Rendite bei vermieteten Mehrfamilienhäusern aus. Bei Gebäuden mit mindestens fünf Wohneinheiten relativiert sich der Aufwand für die Verwaltung und andere Kosten. Wer ein Mehrfamilienhaus als Kapitalanlage kaufen möchte, braucht aber auch ein grösseres Budget.
  • Gewerbe als Kapitalanlage: Gewerbeobjekte sind Risikoinvestments. Mit einer höheren Renditechance geht mit gewerblich genutzten Liegenschaften auch ein höheres Verlustrisiko einher. Quelle: Immoverkauf24.ch

 

 

 

 

 

 

 

 

Donnerstag, 8. April 2021

Bebaubarkeit bestimmt den Verkehrswert

Wer wirklich wissen will, was sein Grundstück wert ist, muss sich mit der Bebaubarkeit eines Grundstücks auseinandersetzen. Und: Er muss wissen, welche Kosten bei der Bebauung entstehen und zu welchen Marktpreisen die Immobilien verkaufbar sind, die auf dem Grundstück errichtet werden können. Je mehr Wohnfläche auf einem Grundstück errichtet werden kann, desto grösser ist die Wahrscheinlichkeit, einen guten Preis zu erzielen. Ein Bauträger als potentieller Kaufinteressent kalkuliert zunächst, welche Preise er am Markt für die auf dem Grundstück erstellbare Wohnfläche erzielen kann. Von dem Preis zieht er seine Baukosten und seinen kalkulatorischen Gewinn ab. Was danach übrig bleibt, ist der Preis, den er bereit ist, für das Grundstück zu bieten.

Dienstag, 6. April 2021

Grundstückswert ermitteln

Am einfachsten lässt sich der Verkehrswert eines Grundstücks bestimmen, in dem man ähnliche Grundstücke sucht, die erst vor kurzem verkauft worden sind, und die Verkaufspreise vergleicht.

Das ist aber nicht so einfach, weil gerade in Städten oder sehr begehrten Regionen die Grundstücke knapp sind und pro Stadtteil oder Gemeinde manchmal nur ein oder zwei Grundstücke im Angebot sind. Auf der Basis dieser Abschlüsse berechnen die Gemeinden sogenannte Bodenrichtpreise.

Durch statistisch-mathematische Verfahren werden schwer vergleichbare Grundstücke vergleichbar gemacht. Der Vorteil: es gibt für jedes Grundstück einen Bodenrichtwert, den die Gemeinde veröffentlicht. Der Nachteil: der tatsächliche Wert liegt nicht selten 20 Prozent darüber oder darunter.

Donnerstag, 1. April 2021

Grundbuchauskunft und Grundbuchauszug bestellen

Das Grundbuch gibt unter anderem Auskunft darüber, wer der Eigentümer einer Grundstücks ist, ob noch andere Personen Rechte am Grundstück besitzen (Beispielsweise Mitnutzung von Wegen und Zufahren) und ob das Grundstück mit Pfandrechten belegt ist. Die Daten des Grundbuches sind einsehbar. Wer ein Interesse nachweisen kann, erhält beim zuständigen Grundbuchamt auch die detaillierten Informationen. Als zukünftiger Grundstückbesitzer sollten Sie über alle Einträge im Grundbuch informiert sein.
Den Grundbuchauszug erhalten Sie auch beim Grundbuchamt der betreffenden Gemeinde, die Kosten sind abhängig vom gewünschten Auszug.

Dienstag, 30. März 2021

Baugesuch und Baubewilligung

Brauche ich eine Baubewilligung? Ob Sie für eine bauliche Veränderung an Ihrem Haus oder Grundstück eine Baubewilligung benötigen, erfahren Sie beim Bauamt der Gemeinde, wo sich das Grundstück befindet. Erkundigen Sie sich frühzeitig.

Ganz sicher müssen Sie ein Baugesuch einreichen, wenn Sie einen Neubau planen.

Sie möchten Einsprache gegen ein Baugesuch erheben? Nach Eingabe des Baugesuchs beim Bauamt der Gemeinde wird das Gesuch geprüft und anschliessend öffentlich bekannt gemacht. Diese Veröffentlichung informiert über die Fristen für eine allfällige Einsprache und über das Bauvorhaben selbst. Wenn ein Projekt öffentliche oder private, insbesondere nachbarliche Interessen verletzt, können Sie während dieser Zeit Einsprache gegen das Bauprojekt machen. Wie genau vorzugehen ist, erfahren Sie beim Bauamt der Gemeinde. 

Donnerstag, 25. März 2021

Entwicklung der Schweizer Immobilienanlagen

Mit Blick auf die Entwicklung der kotierten Schweizer Immobilienanlagen könnte man meinen, die Corona-Krise und die Folgen des wirtschaftlichen Abschwungs hielten sich im Real Estate-Sektor in Grenzen. Der Eindruck täuscht: Zwar zeigt sich der Markt für selbstgenutztes Wohneigentum als sehr robust, doch auf dem Mietwohnungs- und Büroflächenmarkt hinterlässt die Pandemie Spuren; für die Segmente Retail und Hotels sind die Aussichten düster, dies längst nicht nur in der Schweiz. Die Corona-Krise verändere das Gesicht von Städten und Gemeinden, berichten Marktbeobachter in Deutschland und verweisen auf den zuletzt massiven Anstieg von Anträgen zur Änderung der genehmigten Nutzungsart von Gebäuden. Am häufigsten gehe es dabei um die Nutzungsänderung von Büro- in Wohnraum; doch auch viele Betreiber von Diskotheken und Clubs versuchten, aus ihren Räumlichkeiten eine Bar oder ein Restaurant zu machen, um ihre Türen, auch bei eingeschränkter Besucherzahl wieder für Gäste öffnen zu können – eine Frage des wirtschaftlichen Überlebens. Ähnliche Entwicklungen gibt es in der Schweiz: So wurde jüngst ein Hotel am Zürcher Flughafen zu einem Co-Living-Projekt umgebaut, weitere Projekte sollen folgen. Quelle: Immobilienbusiness

Dienstag, 23. März 2021

Neue Immobiliensegmente gefragt

Die Corona-Krise bleibt nicht ohne Folgen für Immobiliennutzungen und Investmentstrategien. Am deutlichsten zeigt sich dies aktuell bei Hotels sowie Detailhandels-und Gastronomieflächen, doch auch bei den Büroflächen ist fraglich, ob sie in dem Umfang und an den Standorten, an denen sie heute gebaut werden, künftig die Nachfrage treffen. Zumal das pandemiebedingt in Mode gekommene Homeoffice nicht nur eine Notlösung ist, sondern in Teilen wohl auch in der Welt nach Covid 19 beibehalten wird – und die Leerstandquoten tendenziell steigen.  Anlageentscheidungen zu treffen, wird schwerer. Die Unsicher-heit nimmt zu  – auch wenn die Pandemie für Gewissheit gesorgt hat, dass mit nennenswerten Leitzinserhöhungen mittel- bis längerfristig nicht zu rechnen ist, Immobilieninvestments damit alternativlos bleiben und sich noch mehr Kapital auf den Immobilienmärkten um-sieht. Dabei rücken seit Jahren immer neue Immobilientypen in den Fokus. Logistikimmobilien, um die um Sicherheit bemühte Anleger noch vor nicht allzu langer Zeit einen grossen Bogen machten, gelten heute als etablierte und begehrte Assetklasse; inzwischen nehmen Anleger sogar Spezialimmobilien ins Visier, beispielsweise Datacenter – und seit neuestem auch Life Science Gebäude. Quelle: www.immobilienbusiness.ch